Adventsgestecke

Die Adventsgestecke und ihre Verwendungsmöglichkeiten
Adventsgestecke

Adventsgestecke sind in der Vorweihnachtszeit eines der beliebtesten Accessoires und finden in Verbindung mit den verschiedensten Dekorationen Anwendung. Gestaltet mit verschiedenen Elementen sind Adventsgestecke ein echtes Highlight in Räumen und sorgen für einen angenehm weihnachtlichen Zauber. Häufig werden auch die Adventskränze als Adventsgestecke bezeichnet. Insbesondere in Deutschland hat sich diese Gleichstellung der beiden Bezeichnungen durchsetzen können. Doch im Gegensatz zu den Kränzen müssen die Adventsgestecke keine runde Form haben. Sie werden sowohl als längliche als auch als eckige Gestaltungselemente angeboten und begeistern durch die Vielfalt an Formen und optischen Merkmalen Groß und Klein.

Die Adventsgestecke als Adventskranz

Eine der häufigsten Gestaltungsmöglichkeiten der Adventsgestecke erinnert an den einfachen Adventskranz. Die Tannenzweige werden bei diesen zu einem Kranz zusammengeflochten. Auf ihnen befinden sich vier Kerzen, die an den vier Adventssonntagen angezündet werden. Diese Form der Adventsgestecke geht auf Wichern, ein Theologe aus Hamburg zurück. Wichern arbeitete in Hamburg als Theologe und Erzieher und nahm sich armen Kindern der Stadt an. Gemeinsam mit ihnen bezog er ein altes Bauernhaus, in dem er sich mit der Erziehung und der Förderung der Jungen und Mädchen auseinandersetzte. In der Vorweihnachtszeit fragten die Kindern Wichern immer wieder, wie viele Tage es bis zum lang ersehnten Weihnachtsfest noch sind. Aus einem alten Holzwagenrad baute Wichern schließlich einen Kranz. Auf diesem Kranz befestigte der Theologe 19 kleine rote Kerzen, die von acht weißen großen Kerzen ergänzt wurden. Die Kinder durften von diesem Moment an, an jedem Tag eine Kerze anzünden. Anhand der brennenden und der noch verbliebenen Kerzen konnten sie schließlich die Tage, die noch bis zum Weihnachtsfest verstreichen mussten abzählen. Die vier großen Kerzen, die Wichern im Jahr 1839 auf dem Kranz platzierte, findet man noch heute auf dem Adventskranz. Diese Adventsgestecke sind in Deutschland in der Adventszeit in der Mehrzahl der Haushalte zu finden und sollen ein wenig Licht in die kalte Jahreszeit bringen.

Die Verwendungsmöglichkeiten der Adventsgestecke

Adventsgestecke haben sich über Jahre hinweg zu gern gesehenen Dekorationsmaterialien der Vorweihnachtszeit entwickeln können. Da sie heute in den verschiedensten Formen und mit unterschiedlichen Gestaltungselementen angeboten werden, können sie auf verschiedenste Art und Weise Anwendung finden. So findet man die Adventsgestecke heute sowohl in den zahlreichen Haushalten der Menschen als auch in Büroräumen, Schulen und in Kindergärten. Zudem nutzen zahlreiche Händler die Adventsgestecke, um die eigenen Schaufenster weihnachtlich in Szene zu setzen. Die Adventsgestecke sind auch in den Kirchen vorhanden. Meist befinden sie sich in der Nähe des Altars und werden zu den Adventsgottesdiensten angezündet. Ihr Licht und die grünen Tannenzweige sollen die dunkle und kalte Jahreszeit erleuchten und zudem das Weihnachtsfest einläuten.