Die Traditionen am 1. Weihnachtsfeiertag

Der 1. Weihnachtsfeiertag ist nicht nur einer der schönsten, sondern auch der wichtigste Tag des Weihnachtsfestes. Nach der jahrhundertealten Weihnachtsgeschichte wurde an diesem Jahr Jesus Christus geboren. Bis heute feiern Christen weltweit an diesem Tag die Geburt von Jesu. Nach der Reformation, die durch Martin Luther erfolgte, beginnt der 1. Weihnachtsfeiertag bereits am Heiligabend. In den meisten Ländern dieser Welt handelt es sich bei dem 1. Weihnachtsfeiertag um einen gesetzlichen Feiertag und leitet zudem die Weihnachtsferien in den Schulen ein.
Die Traditionen zum 1. Weihnachtsfeiertag
Über Jahre hinweg haben zahlreiche Traditionen den 1. Weihnachtsfeiertag geprägt und werden bis heute in den Haushalten genossen. So verbringt man diesen Tag überwiegend mit der Familie. Aber auch Besuche bei Verwandten und Freunden haben sich über die Jahre hinweg zum 1. Weihnachtsfeiertag einbürgern können. Im Mittelpunkt dieses Tages steht meist ein festliches Essen, dass im Kreise der Familie an einer reich gedeckten Tafel serviert wird. Zu den typischen Speisen am 1. Weihnachtsfeiertag gehören Ente und Gans, die mit üppigen Beilagen in Szene gesetzt werden. Viele Menschen verbringen den Nachmittag vom 1. Weihnachtsfeiertag zudem in der Kirche zur Weihnachtspredigt und erinnern so an den Tag, an dem Jesu geboren wurde.
In einzelnen Ländern dieser Welt werden am 1. Weihnachtsfeiertag zudem die Geschenke den Kindern überreicht. So finden sie die Weihnachtsgeschenke am Morgen vom 1. Weihnachtsfeiertag unter dem Weihnachtsbaum oder auf einem Gabentisch. In Deutschland ist diese Tradition nicht mehr üblich, da die Weihnachtsgeschenke hierzulande bereits am Heiligabend übergeben werden.
Die Geschichte vom 1. Weihnachtsfeiertag
Das erste Mal wurde der 1. Weihnachtsfeiertag im alten Rom gefeiert. Überlieferungen zufolge lassen sich diese Ursprünge auf das Jahr 336 zurückverfolgen. Seitdem breitete sich der 1. Weihnachtsfeiertag nahezu rasant aus und entwickelte sich zu einem Festtag, der schon längst nicht mehr nur in christlichen Familien gefeiert wird. Seit Jahren beginnt der 1. Weihnachtsfeiertag bereits mit dem Sonnenuntergang am Heiligabend und schließt somit auch die Heilige Nacht ein. Im Volksmund wird der 1. Weihnachtsfeiertag meist nur als Weihnachten bezeichnet. Nach zahlreichen Überlieferungen wird der 1. Weihnachtsfeiertag jedoch nicht nur mit der Geburt von Jesus Christus in Verbindung gebracht, sondern auch mit Wintersonnenwende. So soll an diesem Tag auch die Rückkehr des Lichts, das im Winter so rar ist, gefeiert und begrüßt werden. In Schweden feiert man aus genau diesem Grund bis heute das Lucia Fest.
Die Geschenke am 1. Weihnachtsfeiertag
Für zahlreiche Kinder gehören zum 1. Weihnachtsfeiertag auch die zahlreichen Geschenke, die sie von ihrer Familie erhalten. Doch diesen Brauch gibt es erst seit dem Jahr 1535. Zu dieser Zeit führte Martin Luther die Geschenke zum 1. Weihnachtsfeiertag ein und beendete die Bescherung, die ursprünglich am Nikolaustag stattfand. Martin Luther wollte durch diese zeitliche Verschiebung ein größeres Interesse an Jesus bei den zahlreichen Kindern wecken. In den folgenden Jahren kamen zahlreiche Bräuche am 1. Weihnachtsfeiertag dazu. So unter anderem auch der Weihnachtsmann, der Adventskranz und der reich geschmückte Weihnachtsbaum. Die Geschichte vom Weihnachtsmann lässt sich in Verbindung mit dem 1. Weihnachtsfeiertag bis auf das 20. Jahrhundert zurückverfolgen. Der Weihnachtsmann, der in anderen Ländern als Santa Claus bekannt ist, löste in Deutschland sowohl das Christkind als auch den Nikolaus ab.
