Adventslexikon

Der Buchstabe A in dem Weihnachtsalphabet steht für den Advent. Entstanden ist die weihnachtliche Jahreszeit im Christentum. Es wird bis heute berichtet, dass sich die Menschen zu dieser Zeit auf die Ankunft des Herrn vorbereiteten. Jeder weiß, dass Weihnachten für die Geburt Jesu steht, und dazu muss man nicht unbedingt ein Mitglied der Kirche sein. Aber nicht nur die Geburt Jesu ist den Menschen wichtig, sondern auch die Liebe und die peborgenheit, die sich alle untereinander schenken. Es ist wohl die schönste Zeit im Jahr.

Der Adventskalender ist ein Brauch, welcher nur in der Adventszeit angewendet wird. Es ist wohl auch einer der ältesten Bräuche, denn dieser existiert seit dem 19. Jahrhundert. Vor allem die Kinder haben eine große Freude daran, die Türchen ab dem ersten Dezember an ihren Kalendern zu öffnen und ein Bild oder ein Stück Schokolade vorzufinden. So wird jeder Tag bis Weihnachten gezählt und das Warten ein wenig versüßt.

Der Adventskranz ist ein Kranz, welcher aus den verschiedensten Tannenzweigen geflochten werden kann. Er dient zum Hinlegen auf den Tisch oder kann an die Tür gehangen werden. Der grüne Kranz wird mit den unterschiedlichsten weihnachtlichen Dekorationen geschmückt. Im Advent dürfen vier Kerzen darauf nicht fehlen. Für jeden Adventssonntag steht eine Kerze auf dem Kranz, die am jeweiligen Tag angezündet werden darf.

Die Apostel sind für die Adventszeit sehr bekannt. Hierbei handelt es sich nach den Erzählungen um Personen, welche direkt von Jesus beauftragt wurden. Diese bringen Nachrichten und Gaben. Besonders in der evangelischen Kirche wird häufig von Aposteln berichtet.

Der zweite Buchstabe im Weihnachtsalphabet ist das B. Dieses steht für die Bescherung am Heiligen Abend. Hier werden am Geburtstag Jesu, das ist der 24. Dezember, die Geschenke untereinander ausgetauscht. Meist ist es Brauch, dass diese unter dem Weihnachtsbaum platziert werden. Eine weitere Gabenverteilung findet am 6. Dezember, zu Nikolaus, statt. Das ist auch der Vorläufer der Verteilung von Gaben. Ursprünglich bekamen zum Heiligabend nur die Kinder etwas geschenkt. Doch bald wurde es auch auf die Erwachsenen ausgeweitet.

Bethlehem ist der Geburtsort Jesu. Die Stadt liegt im Westjordanland und beherbergt 30.000 Einwohner. Im Norden der Stadt grenzt Jerusalem. Bethlehem besitzt zwei Universitäten. Diese nennen sich Beit Schala und Beit Sahur.

Die Bibel ist die Heilige Schrift. Sie wird auch Buch der Bücher genannt und darin sind alle Überlieferungen und das Wort Gottes enthalten. Weihnachten gilt als heilige Zeit und aus diesem Grund wird dann sehr oft in der Bibel gelesen.

Der dritte Buchstabe im Alphabet ist der Buchstabe C und dieser steht direkt für Christstollen. Dies ist ein sehr bekanntes weihnachtliches Gebäck, welches mit typischen weihnachtlichen Zutaten versehen ist. Rosinen und Zitronat sind zwei von vielen Bestandteilen und auch der Puderzucker darauf darf nicht fehlen. Das Aussehen des Christstollens soll laut Überlieferung an ein Christkind erinnern, das in Laken gewickelt im Heu liegt.

Das Christkind ist in vielen Gegenden verbreitet. Es wird mit dem Weihnachtsmann gleichgestellt. Dort bringt das Christkind alle Geschenke, nicht der Mann mit der Route und dem großen Sack. Vor allem in Österreich, in weiten Teilen der Schweiz und um Nürnberg ist das Christkind sehr verbreitet. In den Fantasien der Menschen trägt es blondgelocktes Haar und hat weiße Engelsflügel auf dem Rücken. In der Umgangssprache und je nach Region wird das Christkind auch Christuskind genannt.

Christus ist der sogenannte Messias und Sohn Gottes. Er wurde laut dem neuen Testament von Gott zu den Menschen geschickt, um die Erlösung zu verkünden. Mit diesem Namen wird von den Christen das sogenannte Glaubensbekenntnis ausgedrückt. Christus ist bis heut ein weitverbreiteter Begriff.

Zu Weihnachten spielt die Dekoration eine sehr wichtige Rolle. Bereits vor dem ersten Advent wird zu den unterschiedlichsten Dekoartikeln gegriffen und auch in den Shops ist eine riesige Auswahl zu finden. Die Dekoration soll jeden Raum und jeden Garten das wohlige Gefühl von Weihnachten verleihen.

Dreikönigstag steht in Bezug auf eine katholische Tradition. Dieser wird in der Weihnachtsgeschichte des Matthäus-Evangeliums erwähnt. Hier wird die Ankunft der Heiligen Drei Könige beschrieben, wobei der Feiertag bis heute am 6. Januar stattfindet.

Engel sind allseits bekannt. Hauptsächlich sieht man diese zu Weihnachten in dekorierten Wohnungen. Hierbei handelt es sich eigentlich um Geisterwesen, die durch Gott erschaffen wurden und in fast jeder Religion existieren.

Der Feiertag ist im Kalender ein meist rot gekennzeichneter Tag. An einem Feiertag muss man nicht arbeiten gehen, sondern es wird eine Art Ruhetag eingelegt. Es gibt viele Feiertage, die einen religiösen Hintergrund haben. Ein Feiertag ist von Kultur und Nation abhängig. Nicht überall sind diese gleich.

Geschichten gibt es sehr viele. Insbesondere um die Weihnachtszeit / Adventszeit sind Geschichten sehr beliebt und dies schon lange nicht mehr nur bei den Kindern, sondern auch bei den Erwachsenen. Geschichten erzählen ursprüngliche Geschehnisse, wie beispielsweise die Geburt Jesu. Nachgespielt wird dies in dem Krippenspiel, welches jedes Jahr am Heiligen Abend in der Kirche vorgetragen wird.

Der Heilige Abend ist am 24. Dezember. Dies ist ein ganz besonderer Tag, da hier die Geburt Jesu stattgefunden hart. Er wurde in einer Grippe in Bethlehem geboren. An diesem Tag findet in Schweiz, Österreich und auch in Lichtenstein sowie in Deutschland die Bescherung statt. Es werden Geschenke ausgetauscht und dies nicht mehr nur zwischen den Kindern, sondern auch zwischen den Erwachsenen. An diesem Tag gilt allerdings kein gesetzlicher Feiertag, aber viele Geschäfte legen Arbeitsruhe ein.

Ingwer ist eine sehr bekannte Pflanzenart, welche aus der Familie der Ingwergewächse stammt. Ingwer findet sehr häufige Verwendung als Küchengewürz und ist beispielsweise in den Pfefferkuchen als Gewürz zu finden. Besonders schön in der Adventszeit.